Nach der Begrüßung werden Ideen für die Sessions gesammelt und daraus das Programm erstellt. Wer bereits vorher ein spannendes Thema hat, kann dies auch gerne vorher mailen.

Wir funktioniert das konkret?

Der Grundgedanke eines BarCamps ist es, dass keine festen Programmpunkte vorbereitet werden. Dies wird durch die Teilnehmer vor Ort festgelegt:

  1. Jeder stellt seine Idee bzw. sein Thema kurz vor
  2. Alle Teilnehmer stimmen ab, ob das Thema für Sie interessant ist – mehr mehr Interesse, desto wahrscheinlicher die Umsetzung
  3. Nach der Abstimmung werden alle Themen in eine zeitliche Reihenfolge gebracht – die Sessions werden sortiert
  4. Jeder Teilnehmer schreibt sich auf, wann welche Session läuft, die ihn interessiert und geht dann dort hin.

Je nach Größe der Teilnehmergruppe und deren Interessen können auch mehrere Sessionen parallel stattfinden.

Die Person, die das Thema eingebracht hat, moderiert die Session. Wichtig ist, dass zu Beginn der Session das Thema nochmals genannt wird. So haben alle den gleichen Ausgangspunkt und Teilnehmer, die sich im Raum verirrt haben, können noch aus der Session raus.

Die Session ist an eine feste Zeit gebunden: 45 Minuten. Diese sollte auch unbedingt einhalten werden. Hilfreich ist es, wenn circa 35 Minuten für den Ablauf der Session genutzt werden und in den letzten 10 Minuten dann die Ergebnisse zusammenfasst und erläutert werden. Dies ist wichtig, damit es auch ein aktives Feedback gibt, was jeder einzelne Teilnehmer aus der Session gelernt hat. Für das Fazit und auch das spätere Protokoll sollte der Gesprächsverlauf dokumentiert werden. Wer Hilfe benötigt, fragt eine Teilnehmerin oder einen Teilnehmer aus der Runde.

Das Protokoll sollte so formuliert sein, dass auch nach einem größeren zeitlichen Abstand jeder versteht, über was gesprochen wurde. Auch die BarCamp-Teilnehmer/-innen, die an der Session nicht teilgenommen haben.